#superfoods und #cleaneating – für mehr Power und ökologisch-bewusste Ernährung

Gewisse Pflanzen enthalten ein Vielfaches mehr an Nährstoffen als anderes Gemüse, Obst oder Samen. Man nennt sie Superfoods und es ist Rohkost, die die tägliche Ernährung ergänzt und bereichert. Den verschiedenen Mahlzeiten wie Müsli, Quark, Joghurt, Suppen, Soßen, Salaten, Teig, Brot und Flüssigkeiten beigemischt, versorgen sie den Körpern mit allen Vitaminen, Mineralstoffen, Fettsäuren, Proteinen und Ballaststoffen, die man täglich braucht, vor allem wenn man sportlich aktiv ist oder sogar große sportliche Leistungen bringen möchte. Außerdem verwende ich alle möglichen Superfoods in selbst gemachten Energieriegel und Energiegels.

Ich kaufe alles, was biologisch, ökologisch und fair gehandelt ist und meine Ernährung bereichert bei ecoco-organics.com oder im Reformhaus.

Der Vorteil dieser Rohkost aus Samen, Körnern, Nüssen, Pulver…ist der, dass ich weniger Fleisch essen kann und den größt-möglichen Beitrag zur Ökologie und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft beitragen kann. Wenn ich bei Ecoco Organics einkaufe weiß ich, dass ich ein faires und nachhaltiges Unternehmen unterstütze, welches seinerseits mit kleinen, jungen Start-Ups in Deutschland und Europa kooperiert. Zum Beispiel Dragonfoods aus Bulgarien.

Chia und Quinoa

Chia-Samen sind eines der reichsten Superfoods der Welt. Chia-Samen sind proteinreich, enthalten essentielle Fettsäuren, insbesondere Omega-3 und Omega-6 im optimalen Verhältnis von 3:1. Außerdem sind Chia-Samen eine sehr gute Quelle für Spurenelemente wie Kalzium, Phosphor, Magnesium, sowie Vitamine, Antioxidantien und Ballaststoffe. Dasselbe gilt für Quinoa, welches sehr reich an Proteinen ist.

Chia-Samen fördern mit den enthaltenen Ballaststoffen die Verdauung. Da sie sehr langsam Kohlenhydrate abgeben, sättigen sie lange. Zudem quellen sie in Wasser zu einem vielfachen des vorigen Volumens auf, weswegen sie bei Abnehmkuren beliebt sind. Die in Verbindung mit Wasser entstehende schleimige Polysaccharidschicht (ähnlich wie bei Leinsamen) fördert zugleich die Verdauung. Sie macht die Samen auch zu einem beliebten Verdickungsmittel für Soßen, Desserts, Smoothies und Müslis.

Im Buch „Born to run“ von Adharanand Finn werden die Langstreckenläufer des Indianer-Volkes der Tarahumara beschrieben. Sie basieren ihren Ernährung auf das einfache Gericht „Pinole“. Dies sind in Wasser eingeweichte (gemahlene oder geröstete) Chia-Samen mit Zucker. Nur eine Handvoll Chia reicht diesen Spitzenläufern den ganzen Tag, an dem sie über 100 Kilometer zurücklegen.

Bei den mexikanischen Azteken war Chia sehr beliebt, hoch im Preis gehandelt und äußerst wertvoll. Mit dem Untergang der aztekischen Kultur geriet auch das Chia etwas in Vergessenheit. Auch die Tatsache, dass es keine wissenschaftlichen Belege für den gesundheitlichen Nutzen von Chia gibt, bedeutet nicht, dass die Pflanze nicht eine einzigartige Ergänzung zur gesunden Ernährung ist, mit dem höchstmöglichen Gehalt an Nährstoffen, sehr gut verdaulich und durch das optimale Verhältnis von Fettsäuren vom Körper sehr gut aufzunehmen.

Vor meinem Marathon im Mai 2015 habe ich nach dem Aufstehen um 6 Uhr eine handvoll, am Abend zuvor in Wasser eingeweichte, Chia mit Joghurt gegessen (ca. 250 g). Ich habe bis zum Start um 9 Uhr, während des Rennens und bis 15 Uhr nichts mehr gegessen. Meine gelaufene Zeit betrug 03:27:00.

„Salvia hispanica (10461546364)“ von Dick Culbert from Gibsons, B.C., Canada - Salvia hispanica. Lizenziert unter CC BY 2.0 über Wikimedia Commons - http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Salvia_hispanica_(10461546364).jpg#/media/File:Salvia_hispanica_(10461546364).jpg

„Salvia hispanica (10461546364)“ von Dick Culbert from Gibsons, B.C., Canada – Salvia hispanica. Lizenziert unter CC BY 2.0 über Wikimedia Commons – http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Salvia_hispanica_(10461546364).jpg#/media/File:Salvia_hispanica_(10461546364).jpg

 

Kakao

Eine weitere wertvolle Frucht aus Mexico ist die Kakaobohne. Auch Kakao ist sehr reich an AntioxidantienVitaminen und Spurenelementen wie Magnesium, Eisen und Kalzium. Es fördert die Konzentrationsfähigkeit und hat Auswirkungen auf den Blutdruck, Cholesterinspiegel sowie die Insulinempfindlichkeit.

Ich mische Kakao zum Müsli sowie zu Smoothies. Mit Wasser, Weizengraspulver, Hanfproteinpulver und einem Schuss frisch gepresstem Fruchtsaft gemischt erhält man einen sehr guten Energiedrink vor dem Laufen, nach dem Laufen oder zwischendurch auf der Arbeit oder beim Sport.

Kokosblütenzucker

Kokosblütenzucker ist ein sehr nährstoffreiches Süssungsmittel und genauso süß wie herkömmlicher weißer Zucker oder Rohrzucker. Er ist reich an Aminosäuren (enthält alle 16 Aminosäuren), wobei Glutamin den höchsten Anteil hat. Er enthält zudem viele Vitamine, zum Beispiel aus dem essentiellen Vitamin-B-KomplexKokosblütenzucker enthält auch Mineralien und Spurenelemente wie Kalium, Magnesium, Eisen, Bor, Zink, Schwefel und Kupfer, die für diverse Körperfunktionen wichtig sind.

250 g kosten bei Ecoco Organics 3,65€. Da mir diese Menge zwei Monate reicht, verwende ich ausschließlich diesen Zucker, da er der gesündeste Zucker auf der Welt zu sein scheint.

Baobab

Baobab ist der Name des afrikanischen Affenbrotbaums. Aus seinem Fruchtfleisch wird ein Pulver hergestellt, welches mehr Vitamin C enthält als die meisten uns bekannten Obstsorten. Zudem enthält Baobab viel Vitamin B1 und B6 und trägt damit zu einem gesunden Nervensystem bei. Der hohe Anteil an Ballaststoffen (etwa zur Hälfte löslich bzw. unlöslich) wirkt sich positiv auf unsere Verdauung aus. Zudem liefert Baobab wertvolle Mineralien wie Kalzium, Magnesium und Kalium – etwa doppelt so viel Kalzium wie Milch.

Baobab mische ich allen Flüssigkeiten bei: Smoothies, Soßen, Getränke-Shakes. Es ist absolut geschmacksneutral und sicherlich hundert mal besser als Soßenbinder oder diese Glutamat-Suppengewürze.

Weizengras

DasWeizengras-Pulver ist von Natur aus reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Enzymen, Chlorophyll , Antioxidantien und pflanzlichen Nährstoffen. Es enthält unter anderem Vitamin A, C, E und K sowie Vitamine des B-Komplexes. Zudem ist es reich an Eisen, Kalzium und Magnesium. Das Pulver ist auch eine reiche, natürliche Quelle pflanzlicher Aminosäuren. Diese Infos reichen mir aus, um täglich ein Glas mit 1 bis 2 Teelöffeln zu trinken. Außerdem schmeckt es mir sehr gut. Ich mische es auch in Salatsoßen und Smoothies.

Hanfprotein

Hanfprotein ienthält alle essentiellen Aminosäuren und ist dadurch eine hervorragende Quelle vollwertigen, pflanzlichen Eiweißes. Zudem ist Hanfprotein-Pulver reich an Omega-Fettsäuren, Ballaststoffen, Chlorophyll und Mineralstoffen. Diese Nährstoffe macht das aus dem Hanföl gewonnene Pulver zu einem der gesündesten Pflanzenproteine. Da ich als Sportler und Läufer jede Menge Proteine vertragen kann, mische ich Hanfprotein mindestens einmal am Tag unter das Essen. Jedem Smoothie, der eine grüne Note vertragen kann, mische ich das Pulver bei. In meinem Energie-Drink-Mix unverzichtbar.

Hanfsamen und Leinsamen

Wie Chia entfalten geschrotete Leinsamen ihre Wirkung im Verdauungstrakt durch die schleimige Oberfläche in Verbindung mit Wasser, mit dem es im Darm aufquillt. Man muss also viel Wasser trinken, dann beeinflussen die Samen die Verdauung und geben ihre Nährstoffe langsam und nachhaltig an die Zellen ab. Sie enthalten Öle und Omega-3-Fettsäuren sowie Ballaststoffe.

Ebenso gesund sind die geschälten Hanfsamen, die wie Nüsse aussehen. Nüsse und Samen kommen bei mir in jedes Müsli, ob mit Quark, Joghurt, Milch oder als Granola. Es sind wichtige Proteine, die ich benötige, möchte ich wenig Fleisch essen.

jochenkr

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